Archiv für Mai 2016

AfD-Delegation aus Baden-Württemberg auf Hofers Wahlparty in Wien

Der AfD-Landtagsabgeordnete Udo Stein berichtet in einer Pressemitteilung
vom 25. Mai 2016 von seinem Besuch auf der Wahlparty des gescheiterten
FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer am 22. Mai.
„Am vergangenen Wochenende war MdL Stein einer Einladung der FPÖ gefolgt
und nach Wien gereist, um an der Wahlparty bezüglich der
Bundespräsidentenwahl in Österreich teilzunehmen.
Kontakte zur FPÖ wurden durch die „Junge Alternative“, in welcher MdL
Stein ebenfalls Mitglied ist, bereits bei der letzten Wahl von
Hans-Christian Strache geknüpft. Daher freut es Stein umso mehr, dass nun
auch die AfD auf diesen Zug aufgesprungen ist und die Beziehungen zur FPÖ
vertieft hat.“
Stein schwärmt:
„Es war ein außerordentlich tolles Erlebnis, neue Kontakte wurden
geknüpft und durch den Gedankenaustausch mit unseren Freunden von der FPÖ
habe ich viele Anregungen für meine zukünftige politische Arbeit
gewonnen“.
Neben Frauke Petry waren auch deren neuer Pressesprecher, Markus Frohnmaier aus Tübingen und Andreas Schumacher aus Freiburg.
Der Jurastudent Schuhmacher ist Mitglied im Bundesvorstand der „Jungen Alternative“ und Beisitzer im AfD-Kreisverband Freiburg.

Quelle:
http://keinealternative.blogsport.de/

Meldungen aus dem Lkr. SHA im Überblick

Arbeiter einer Hohenloher Firma feiern Hitlers Geburtstag

Mindestens 3 Mitarbeiter der Hohenloher Firma Arnold Umformtechnik mit Sitz in Forchtenberg-Ernsbach feierten in der Nachtschicht vom 19. auf den 20. April Hitlers Geburtstag mit einer Hakenkreuztorte am Standort Dörzbach.
Zudem hingen die beschuldigten Mitarbeiter eine Reichskriegsflagge auf, vor der sie sich, unter dem Zeigen des Hitlergrußes, fotografieren ließen.
Diesen Spuk betrieben die ,, Kameraden“ bereits seit Jahren, wie gemunkelt wird.

Das Unternehmen reagierte prompt nach der Kenntnisnahme,brachte den Vorfall zur Anzeige und stellte die Mitarbeiter umgehend frei.

Und auch hier fährt die Polizei ihren üblichen Trott:
Sie dementiert die rechte Gesinnung der Übeltäter und spielt den Vorfall herunter.
Der Staatsschutz ermittelt nicht.

Rechte Schmierereien an Vellberger Bushaltestelle

An einer Bushaltestelle in Vellberg sind erneut rechte Schmierereien aufgetaucht.
Diese wurden umgehend von aufmerksamen Antifaschist*innen übermalt.
Der potentielle Täterkreis ist überschaubar.
Einen besonderen Gruß möchten wir hierbei David W. zukommen lassen. ;-)

Rechtes Transparent an einer Brücke an der Westumgehung

Ein Transparent, welches aller Wahrscheinlichkeit nach, von der Identitären Bewegung an einer Brücke an der Westumgehung mit der Aufschrift: ,,Merkel muss weg“, angebracht wurde, wurde umgehend entfernt.
Aufgrund eines Schriftabgleichs sind es vermutlich die selben rechten geistigen Tiefflieger, die bereits vor einiger Zeit an Haller Brücken Transparente mit haarsträubenden Rechtschreibfehlern
angebracht haben. (wir berichteten)
Trotz allem sollte man diesen rechten Umtrieben nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen.

Gaildorf

Wie aus einem Artikel der SWP zu entnehmen ist, gerieten zwei Personengrupen auf einem Dorffest in Gaildorf aneinander.
Grund hierfür soll ein „Kein Bock auf Nazis“ Aufnäher auf einem Rucksack einer Personen gewesen sein.
Dieser Aufnäher gefiel 2 rechten Schlägern nicht, worauf es zu einem Handgemenge kam, in dessen Verlauf der Antifaschist geschlagen und umgestoßen wurde.

http://www.swp.de/gaildorf/lokales/polizeibericht/Hiebe-wegen-Anti-Nazi-Spruchs;art1223108,3823115

Wir bitten hiermit den betroffenen Antifaschisten sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Murrhardt

Offenbar in den letzten Tagen stahlen Neonazis ein Banner mit der Aufschrift „Refugees welcome“, das in Murrhardt (Rems-Murr-Kreis) an der dortigen Geflüchtetenunterkunft angebracht war und die Menschen die vor Krieg und Elend Schutz suchen willkommen heißt.
Die Faschisten brüsten sich im Nachhinein auf einschlägigen rechten Seiten im sozialen Netzwerk damit und veröffentlichten Bilder des gestohlenen Banners.
Höhnisch senden sie „schöne Grüße nach Murrhardt“ und zeigen auf dem Foto, wie das Stoffbanner in Flammen aufgeht.

Selbstverständlich ließen sich die Refugees und Helfer*innen vor Ort nicht einschüchtern.
Kurz darauf wurde ein neues Banner an der Unterkunft angebracht.