Archiv für Januar 2016

,,Russlanddeutsche“ aus dem Landkreis mobilisieren zu ominöser Demonstration nach SHA

Für Sonntag, den 07.02.2016 rufen ,,Russlanddeutsche“ aus dem Landkreis zu einer Demonstration ,,Gegen Gewalt an Frauen und Kindern“ auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in SHA auf.

Anlass werden einerseits die Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht und andererseits die, wie sich soeben herausstellte, fiktive „Entführung und mehrfache Vergewaltigung“ einer 13-jährigen Deutschrussin durch mehrere Asylbewerber in Berlin, sein.

Auch wenn diese Veranstaltung erst einmal eine ,,begrüßenswerte Intention“ der Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern aufweist, so ist dennoch Vorsicht geboten und wir raten dringend davon ab, sich an dieser Kundgebung zu beteiligen.

Anhand der Werbematerialien ist bisher weder ein Verantwortlicher/eine Verantwortliche im Sinne des Presserechts, noch ein Anmelder/eine Anmelderin erkennbar.

Dennoch ist es, dank der Facebookgruppe ,,Frieden in SHA“ leicht ersichtlich, welches Klientel sich an der Kundgebung beteiligen wird.
Ein nicht unbeachtlicher Teil der potentiellen Teilnehmer*innen weist sexistische, homophobe, antiamerikanistische, antisemitische und faschistische Züge auf.

Als Paradebeispiel ist der russlanddeutsche Rapper ,,Meijin“ aus Blaufelden bei Crailsheim zu nennen, welcher eben genau jene Eigenschaften aufweist und in diesen Kreisen ,,große“ Anerkennung genießt.
In seinen Videos tritt er gerne aggressiv und offen volksverhetzend auf.

So prangert er in seinem Song: ,,Ein Deutscher Kein Nazi“ in bester Nazi- und Verschwörungsmanier den Verlust der deutschen Identität, den kommenden Volkstod und die fehlende Souveränität Deutschlands an.

In einem weiteren Song hetzt er widerlich sexistisch,homophob, frauenfeindlich sowie antisemitisch und rappt wie folgt mit Neonazi-T-Shirt…..

Zitat:
,,Wir zerfetzen dir dein Arschloch wie ein Jungfernhäutchen“
,,Pussy Riot klatschen? – Ja dann nichts wie los!!!“
,,Putin hat was gegen Schwule?( Pistolenknall) – Richtig so !!!“

Und weiter: ,,Ich klatsche die Merkel weg, wenn sie mir in die Quere kommt !!!“
,,Ich komm mit 1000 Russen und der Bundestag geht drauf!“
,,Wir ziehen es durch bis jeder von den „Rothschilds“ tot ist!“

Diesem Liedtext bedarf es keiner weiteren Erläuterung da es offensichtlich ist, welche Ideologie dahinter steckt.
Meijin ruft offen zur Gewalt an Frauen und Personen auf, die nicht in sein Weltbild passen.

Was er da rappt, ist dem Rapper durchaus, dank des Konsums entsprechender Medien und Verschwörungsfilme bewusst.
Dass der Administrator der Facebookseite: ,,Frieden für SHA“ ein Fan dieses skandalösen Rappers ist, scheint aktuell fast 500 Mitglieder dieser Gruppe nicht zu interessieren.

Dass das Verhindern von Gewalt an Frauen und Kindern nur ein Vorwand für flüchtlingsfeindliche Redebeiträge und das Verbreiten von Verschwörungstheorien ist, liegt somit sehr nahe.

Auffällig ist auch, dass sich wie bei der Facebookgruppe ,,Schwäbisch Hall passt auf“ oftmals Personen, die ansonsten nicht als Antisexisten bekannt sind und sich auch über sexuelle Ausbeutung von Frauen bereichern, als Verteidiger von Frauenrechten präsentieren.
Ganz davon abgesehen, dass Frauen als unmündige Opfer hingestellt werden, für deren Schutz die ,,harten Männer“ nun sorgen müssen.

Aussagekräftig ist ebenso, dass das Frauenzentrum SHA nicht zu den Unterstützern dieser Kundgebung zählt.

Von daher bitten wir, von diesem Aufruf Abstand zu nehmen!

Ähnliche Kundgebungen wie z.B. am 24.01.2016 in Ellwangen haben gezeigt, wie NPD Funktionär*innen und Aktivist*innen rechter Parteien und Organisationen diese unterwanderten.

Wer an dieser Kundgebung teilnimmt, solidarisiert sich mit eben solchen heuchlerischen, neuerlichen ,,Frauenrechtlern“ mit zwei Gesichtern !!
Dass ein beachtlicher Teil der potentiellen Kundgebungsteilnehmer*innen die Verfolgung von Oppositionellen, Homosexuellen und z.B. Frauenrechtler*innen in Russland für richtig empfindet, sollte Anlass genug sein, auf die russischen Zustände, auch in SHA, z.B. am 07.02.2016, hinzuweisen.

Achtet auf Ankündigungen des kreativen Protests gegen diese ominöse Kundgebung !!!
Rassistische und sexualisierte Gewalt verhindern!
Die Basis feministischer Kämpfe darf nicht Rassismus sein!
Refugees welcome!

Lesehinweis:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151685379/Man-hat-die-reingelassen-Und-uns-gibt-man-nichts.html

Der AfD Kreisverband SHA-Hohenlohe

Mit Freude mussten wir feststellen, dass ein informativer Artikel über den Kreisverband der örtlichen AfD auf Linksunten.Indymedia veröffentlicht wurde.
Den möchte wir unseren Lesern nicht vorenthalten.
Hinsichtlich der anstehenden Landtagswahlen ist es umso wichtiger das wahre Gesicht der AfD aufzuzeigen!

--> https://linksunten.indymedia.org/de/node/166224

Nachtrag Bürgerwehr SHA

Uns ist ein peinlicher Fehler unterlaufen, indem wir schrieben, dass die Administratorin der ,,Bürgerwehrfacebookseite“ Martina K. bisher nicht durch rechtspopulistische oder offen rassistische Postings in Erscheinung getreten ist.
Für diese Falschinformation möchten wir uns in aller Form entschuldigen.
Uns liegt es sehr am Herzen, wahrheitsgemäße Artikel zu verfassen und somit möchten wir euch einen kleinen Nachweis der ,,Postings“ von Martina K. nicht vorenthalten, aus denen hervorgeht, welches Geistes Kind sie ist.
Interessant zu sehen, wie die Administratoren gerade krampfhaft versuchen sich jedes ,,Vorwurfs“ zu entledigen und sich dabei nur der Lächerlichkeit preisgeben.
Die schlimmste Armut ist und bleibt immer noch die Bildungsarmut…..

Rechte Hetze an Brücken in SHA

Drei mit äußerst peinlichen Rechtschreibfehlern übersäte rechte Transparente wurden vor kurzem an Brücken im Stadtgebiet von SHA angebracht.
Damit versuchen Neonazis mal wieder im öffentlichen Raum der Stadt ihre Propaganda zu verbreiten.
Diese wurden zeitnah von aufmerksamen Haller*innen entdeckt, fachgerecht entsorgt und uns gemeldet.
Auch wenn dies für uns selbstverständlich ist, so bedanken wir uns bei den Passant*innen, die richtig und schnell gehandelt haben.
Stellvertretend für die Dummheit und den Sprachgebrauch der rechten Künstler*innen, dem es keine weiteren Worte mehr bedarf, möchten wir euch zwei dieser ,,intellektuellen“ Exemplare nicht vorenthalten.


Augen auf! Nazipropaganda entfernen!

Neu gegründete „Haller Bürgerwehr“ demaskieren!

Auch in Schwäbisch Hall hat sich Mitte Januar nach den Vorbildern in anderen Städten eine Gruppe gegründet, welche sich auf Facebook „Schwäbisch Hall passt auf“ nennt .
In dieser anfangs geschlossenen, mittlerweile geheimen Facebookgruppe hat sich dabei zunächst hauptsächlich ein Spektrum einschlägig bekannter Personen und einige selbsterklärte „besorgten Bürger*innen“ aus dem Lkr. SHA und Umgebung und Teilnehmer*innen der rassistischen und verschwörerischen Öhringer Kundgebungen ,,Öhringen wacht auf“ gebildet.
Sie verfügt noch über keine Struktur außerhalb von Facebook.

In dieser Gruppe wird der Versuch unternommen, sich als ausschließlich „besorgte Bürger*innen“ zu inszenieren, ohne dabei jedoch ihr rassistisches Weltbild besonders erfolgreich verheimlichen zu können.
(Auch wenn die Administratoren Farid P. und Martina K. bisher nicht durch persönliche rassistische Postings auffielen, so dulden und billigen Sie zumindest rassistische Beiträge auf dieser Seite.) * siehe Ergänzung vom 21.01.2016
Des Weiteren warnen wir ausdrücklich davor, sich auf das gefährliche juristische Halbwissen in Bezug auf das Notwehrrecht von Farid P. einzulassen.
Abgesehen von falschen Paragraphenangaben empfiehlt er z.B. den Kauf einer Pepper Gun, einer Pistole, welche Reizgaskartuschen verschießt.
Ebenso ist offensichtlich, dass Nazijargon nach HogeSavorbild verwendet wird.
So ist wörtlich in großen Lettern dem Informationstext der Gruppe zu entnehmen:
NUR GEMEINSAM KÖNNEN WIR DAS SCHAFFEN…
Auf welchen Seiten hier rhetorisch geklaut wurde ist leicht ersichtlich.

Dass diese Gruppe mittels Rassismus Sexismus bekämpfen möchte nimmt immer konkretere Züge an.
Die ungeteilte und parteiische Solidarität mit den betroffenen Frauen sollte dabei handlungsgebende Maxime für ein mögliches politisches Vorgehen sein; ebenso die Thematisierung und Bekämpfung sowie praktische Begegnung der diese Gewalt hervorbringenden Gründe und Strukturen das Ziel dieser Auseinandersetzung.
Die Ansätze und Mittel der Initiative sind dabei nicht geeignet diese Anforderungen zu erfüllen. Es geht ihnen weder um Betroffenensolidarität noch darum Gründe für Gewalt zu beseitigen – im Gegenteil:
Die Gruppe fungiert als Spielfläche auf welcher unter fadenscheinigem Vorzeichen (Schutz der Bevölkerung) die Diskussion um die in weiten Teilen der Gesellschaft sog. „Flüchtlingskrise“ in menschenverachtender Weise fortgesetzt werden kann und Selbstermächtigungsfantasien Ausdruck finden können.
Sie ist außerdem Ventil von politischer und sozialer Frustration sowie einer hysterischen – rassistisch aufgeladenen – Kriminalitätsfurcht.
Als Beispiel ist hier ein Gruppenpost zu nennen, in welchem von der ,,Asylantenflut als bewaffnete Armee“ gesprochen wird und eine Ethnitisierung und Kulturalisierung der sexuellen Gewalt vorangetrieben wird.

Ob die Admins, die vorgeben rassistische Postings zu löschen -maßlos überfordert sind oder einfach zu blöd Rassismus zu erkennen – spielt da keine Rolle mehr.
Erschreckend ist auch, dass sich oftmals Personen, die ansonsten nicht als Antisexisten bekannt sind und sich auch über sexuelle Ausbeutung von Frauen bereichern, als Verteidiger von Frauenrechten präsentieren.
Ganz davon abgesehen, dass Frauen als unmündige Opfer hingestellt werden, für deren Schutz die ,,harten Männer“ nun sorgen müssen.

Selbsternannte Bürgerwehren sorgen keineswegs für Sicherheit auf der Straße, sondern erzeugen Angsträume oder stellen im schlimmsten Fall eine physische Bedrohung für Menschen dar, die von ihnen anhand optischer Merkmale als Geflüchtete eingeordnet werden.

Wir werden es nicht zulassen und mit allen Mitteln verhindern, dass rassistische Bürgerwehrpatrouillen durch die Städte und Dörfer im Umkreis ziehen!
Dabei sind alle antifaschistischen, antirassistischen und antisexistischen Gruppen und Aktivist*innen aus Schwäbisch Hall und anderen Orten, aber auch alle zivilgesellschaftlichen Gruppen dringend aufgefordert, es nicht dazu kommen zu lassen.

Rassistische und sexualisierte Gewalt verhindern!
Die Basis feministischer Kämpfe darf nicht Rassismus sein!
Refugees welcome!

SHA bleibt stabil !

Wie der SWP zu entnehmen war aktivierte ALFA-Parteichef Bernd Lucke nun auch in SHA seine altbekannte Opferrolle und gab vor bestohlen worden zu sein.

Angeblich ganze 12 Blätter mit Unterstützerunterschriften, die mühevoll in der Haller Innenstadt gesammelt wurden, wurden ihm von einem dreisten „bärtigen Mann“ höchstwahrscheinlich entrissen und fachgerecht entsorgt.

Nach Recherchen der Autonomen Antifa SHA kann es sich nicht um viele Unterschriften gehandelt haben, da Bernd Lucke in SHA auf massives Desinteresse seitens der vorbeiflanierenden Menschen stieß.

Wenngleich es ihm nach Zeugenaussagen gelang, eine Unterschrift unseres heuchlerischen sozialdemokratischen Oberbürgermeisters Hermann Josef Pelgrim zu ergattern, so machten es hunderte „eiskalte“ Haller*innen besser und straften Lucke mit Ignoranz.

So ist es umso ärgerlicher, wenn nach stundenlangem in der Kälte stehen, von engagierten Passant*innen die Unterschriften dreist entwendet werden.

Quelle: SWP

Rechte Propaganda sabotieren !!!
Den rechten Wahlkampf verhindern !!!

Ludendorffer koordinieren rassistische Kundgebungen in Öhringen

    Gotterkenntnis-Bund hetzt gegen Flüchtlinge

Quelle: SWP,14.01.2016

Ein Verein mit Nazi-Wurzeln dominiert die samstäglichen Anti-Asyl-Aktionen in Öhringen. Der Verfassungsschutz bescheinigt dem „Bund für Gotterkenntnis“ eine „rassistische und antisemitische Weltanschauung“.

Wenn sich samstags um 15 Uhr die Anti-Asyl-Aktivisten von „Hohenlohe wacht auf“ in Öhringen treffen, fällt eine Rednerin durch besonderes rhetorisches Geschick auf. Sonnhild Sawallisch ist stets gut vorbereitet, macht Pausen, um ihre prägnanten Sätze wirken zu lassen. Zuletzt rief sie zur Bildung einer Bürgerwehr auf. Ihre Ansichten über die „aktuelle Flüchtlingspolitik“ verbreitet die Frau in Retro-Look auch gerne in Leserbriefen oder im mehrseitigen Traktat, das für die Kanzlerin und den Bundespräsidenten bestimmt ist.

Die Geigerin aus Ingelfingen (Hohenlohekreis) ist im Landesamt für Verfassungsschutz bekannt. „Ach, die Frau Sawallisch“, reagiert ein Sprecher der Behörde auf die Anfrage der SÜDWEST PRESSE. Sie wird einem Verein zugerechnet, der eine Ideologie aus der Nazi-Zeit konserviert. Der „Bund für Gotterkenntnis“ (BfG), 1937 hervorgegangen aus dem „Verein Deutschvolk“, basiert auf völkischen Ideen Mathilde Ludendorffs (1877-1966), Witwe des Generals Erich Ludendorff, der 1923 mit Adolf Hitler beim „Marsch auf die Feldherrenhalle“ in München putschen wollte. Der BfG war von 1961 bis 1976 wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten.

Die „Ludendorffer“, wie sich die Anhänger nennen, werden vom Verfassungsschutz beobachtet, nicht überwacht. Der Verein, der sich gegen „Rassenmischung“ wendet und an eine „weltweite Verschwörung des Judentums“ glaubt, sei „keine Riesensache“, heißt es in Stuttgart. Der BfG halte sich an die „antiparlamentarische, rassistische und antisemitische Weltanschauung“ seiner Gründerin. Es handle sich um „eine Organisation, die eine antidemokratische und antimodernistische Grundausrichtung“ habe. Der „Bund“ weist solche Vorwürfe als „böswillige Angriffe und wahrheitswidrige Behauptungen“ zurück.

In Herboldshausen, Ortsteil von Kirchberg/Jagst, unterhält der Verein seit 1972 einen Stützpunkt in einem ehemaligen Bauernhaus. Die Veranstaltungen haben für die Verfassungsschützer in Stuttgart „keinerlei Wirkung in die Öffentlichkeit hinein“. Als in Kirchmösern bei Brandenburg gleichfalls ein Bauernhof in ein Tagungshaus umgewandelt wurde, stellten Verfassungsschützer in Potsdam fest, „der BfG propagiert Lehren, die als rechtsextremistisch gelten müssen“. Genannt sind „rassebedingte Gotterkenntnis“, „verstiegene Lehren“ und „volkstümelndes Gebaren“. Bereits 2002 notierten die Aufpasser: „Rassismus und Antisemitismus sind auch dann gefährlich, wenn sie nicht gewaltförmig in Erscheinung treten, sondern bloß‘ als Hirnverneblung.“

Gut 13 Jahre später wird vor einem „ungeheuren Zustrom von Menschen fremder Abstammung“ gewarnt. Dies sei „ein geschichtlich einmaliger Vorgang, der das Überleben unseres Volkes schwer gefährdet“. Sonnhild Sawallisch glaubt den Grund zu kennen: „Mit völlig unsinnigen Versprechungen und riesigen materiellen Verlockungen wird den Flüchtlingen hier ein Schlaraffenland vorgegaukelt, wo man ohne Arbeit gut leben könne.“

Führerin des Bundes mit Sitz in Tutzing (Bayern), eingetragen im Vereinsregister von Starnberg als Nummer 0467, ist seit 2010 eine Apothekerin aus Ingelfingen – die Mutter von Sonnhild Sawallisch