Solidarität mit Charlie Hebdo!

Islamismus und Rassismus bekämpfen!

Am Mittwoch, dem 7. Januar 2015 kam es in Paris durch mutmaßlich islamistische Täter zu einem schrecklichen Anschlag auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“, der uns zutiefst schockiert. Mehrere Männer drangen am späten Vormittag mit Kalaschnikows bewaffnet in deren Redaktionsräume ein und ermordeten dort und auf der anschließenden Flucht insgesamt 12 Menschen.
Die Mörder riefen „Allahu Akbar“ und auf Französisch „Wir haben den Propheten gerächt“.

Weltweit befindet sich der islamistische Terror in einer Offensive.
Während in Syrien und Irak der IS ganze Landstriche unter seine Kontrolle gebracht hat und dort sowohl Muslime als auch Nicht-Muslime, die sich seinem Diktat nicht unterwerfen, in Massen ermordet oder versklavt, kommt es auch in der ganzen übrigen Welt zu entsprechenden Anschlägen durch Dschihadisten, die ihre Taten offen in den Kontext des islamistischen Terrors stellen.

Während in Deutschland ein Großteil der deutschen Linken zu dieser Thematik schweigt oder gar versucht, den islamistischen Terror als reines Produkt westlicher Politik zu verkaufen, finden sich Tausende unter dem Label „Hogesa“ oder „Pegida“ zu rassistischen Manifestationen zusammen, die in der Öffentlichkeit fälschlicherweise als Islamkritiker wahrgenommen werden.
Dabei haben sie von Islamkritik genauso wenig Ahnung wie von dem von ihnen vorgeblich verteidigten „christlich-jüdischen Abendland“.
Ihnen entgeht dabei selbstverständlich, dass sie in ihrer rassistischen und antiaufklärerischen Grundhaltung nur ein Spiegelbild der islamistischen Barbarei darstellen. Deswegen wird von ihnen auch diese Tragödie ausgenutzt werden, um Stimmung gegen Fremde zu machen und ihr völkisches Konzept zu propagieren.

Stattdessen gilt es, sich gegen sämtliche faschistoiden Bewegungen zu wenden, egal in welchem Gewand sie daherkommen.


Islamismus und Rassismus bekämpfen!


2 Antworten auf „Solidarität mit Charlie Hebdo!“


  1. 1 D. 08. Januar 2015 um 22:22 Uhr

    „christlich-jüdisches Abendland“ sollte eigentlich immer in Anführungszeichen gesetzt werden. Es ist verdächtig, dass diese Parole in letzter Zeit verstärkt hochgehalten wird. Der Zusatz „jüdisch“ ist dabei noch jünger, vermutlich soll er ein Ausdruck der überwunden geglaubten oder postulierten Shoa sein.

    Aber was soll das überhaupt sein? Will ich in einem christlich-jüdischen Kulturkreis leben? Wo bleibt dabei die Aufklärung? Wo bliebe, wenn sie erwähnt würde, die Zwiespältigkeit der Aufklärung, wie sie von der Frankfurter Schule herausgearbeitet worden ist — und wo die Zerstörung jeglicher Kultur durch die Shoa?

    Es bleibt einfach eine Parole mit zweifelhafter Substanz.

    Mit Eurem Beitrag bin ich aber rundum einverstanden!

  2. 2 Administrator 18. Januar 2015 um 18:30 Uhr

    danke für den hinweis.

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