Archiv für Januar 2015

24.01.15 Ellwangen

Am Samstag fand in Ellwangen ein Solidaritätszug für eine Zukunft geflüchteter Menschen statt.
Damit wurde ein Zeichen gesetzt, welches deutlich macht, das Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Hunger fliehen in Ellwangen willkommen sind.
Wir werden das Thema weder den besorgten Bürgern und
ihrer rassistischen Hetze, noch den organisierten Nazis überlassen.

Vielen Dank an alle Organisatoren/ Organistartorinnen und Aktiven in Ellwangen. Super Tag. Weiter so!

Uns ist bewusst, dass dies nur ein Schritt im Kampf gegen die Festung Europa und die systematische Diskriminierung von Flüchtlingen ist.
Doch, dass sich in Ellwangen so viele Menschen klar positioniert haben und Flagge gegen rassistische HetzerInnen gezeigt haben ist ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Nazis vertreiben, Flüchtlinge bleiben!

Für eine lebenswerte Zukunft aller Menschen!
In Ellwangen. In Schwäbisch Hall. Überall!
Wir bleiben dran.

https://linksunten.indymedia.org/de/node/133362

Solidarität mit Charlie Hebdo!

Islamismus und Rassismus bekämpfen!

Am Mittwoch, dem 7. Januar 2015 kam es in Paris durch mutmaßlich islamistische Täter zu einem schrecklichen Anschlag auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“, der uns zutiefst schockiert. Mehrere Männer drangen am späten Vormittag mit Kalaschnikows bewaffnet in deren Redaktionsräume ein und ermordeten dort und auf der anschließenden Flucht insgesamt 12 Menschen.
Die Mörder riefen „Allahu Akbar“ und auf Französisch „Wir haben den Propheten gerächt“.

Weltweit befindet sich der islamistische Terror in einer Offensive.
Während in Syrien und Irak der IS ganze Landstriche unter seine Kontrolle gebracht hat und dort sowohl Muslime als auch Nicht-Muslime, die sich seinem Diktat nicht unterwerfen, in Massen ermordet oder versklavt, kommt es auch in der ganzen übrigen Welt zu entsprechenden Anschlägen durch Dschihadisten, die ihre Taten offen in den Kontext des islamistischen Terrors stellen.

Während in Deutschland ein Großteil der deutschen Linken zu dieser Thematik schweigt oder gar versucht, den islamistischen Terror als reines Produkt westlicher Politik zu verkaufen, finden sich Tausende unter dem Label „Hogesa“ oder „Pegida“ zu rassistischen Manifestationen zusammen, die in der Öffentlichkeit fälschlicherweise als Islamkritiker wahrgenommen werden.
Dabei haben sie von Islamkritik genauso wenig Ahnung wie von dem von ihnen vorgeblich verteidigten „christlich-jüdischen Abendland“.
Ihnen entgeht dabei selbstverständlich, dass sie in ihrer rassistischen und antiaufklärerischen Grundhaltung nur ein Spiegelbild der islamistischen Barbarei darstellen. Deswegen wird von ihnen auch diese Tragödie ausgenutzt werden, um Stimmung gegen Fremde zu machen und ihr völkisches Konzept zu propagieren.

Stattdessen gilt es, sich gegen sämtliche faschistoiden Bewegungen zu wenden, egal in welchem Gewand sie daherkommen.


Islamismus und Rassismus bekämpfen!

Demonstration 24.01.15: Ellwangen zeigt Flagge