Reichsbürger und Firmengründer W. aus Wolpertshausen sitzt im Gefängnis

Weil er wiederholt ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und somit gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hat, muss Gerhard W., Gründer eines mittelständischen Unternehmens aus Wolpertshausen, aktuell eine 4-monatige Haftstrafe absitzen. Diese hat er laut Pressemeldungen bereits vor Wochen angetreten.
Wir berichteten bereits mehrfach über den Unternehmer auf unserer Blogsportseite. (2017-05-18; 2017-03-16)
Bereits Mitte letzten Jahres hat der Firmengründer und Reichsbürger Gerhard W. die Geschäftsführung an seine Tochter im Rahmen der Feierlichkeiten des 30-jährigen Firmenjubiläums abgegeben.

siehe:
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/schwaebisch-hall/wechsel-an-der-spitze-23530187.html

--> Update 04.10.2018:
In einem undatierten Schreiben fordert die aktuelle Geschäftsführung der Weihbrecht Lasertechnik GmbH die Löschung dieses Beitrages, da dieser Persönlichkeitsrechte von Gerhard W. verletzen würde. Ebenso kritisieren sie die Verlinkung eines Kontext Artikels vom 12.05.2018 bezüglich des AfD-Funktionärs Marcel Grauf, da dieser zu Unrecht als Neonazi betitelt werden würde.Hierbei ist für uns nicht ersichtlich, weshalb das Unternehmen für einen AfD-Funktionär in die Bresche springt und worin hierbei der Bezugspunkt auf diesen Artikel besteht.
Weiter schreibt das Unternehmen, dass sie somit den Geschäftsführer als auch das Unternehmen beleidigt sehen und fordern die Löschung des Beitrags aus Gründen des drohenden Imageschadens.
Des Weiteren distanzieren sich die Weihbrecht Lasertechnik GmbH und ihre Organe ausdrücklich in ihrer Beschwerde von der „Neonaziszene“ leugnen aber gleichzeitig nicht die rechten Aktivitäten des Geschäftsführers.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

[RMK] Porträt des Neonazis und AfD-Mitarbeiters Marcel Grauf aus Großerlach

Update: 04.07.2018 Marcel Grauf klagt gegen die Kontext Wochenzeitung
--> https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/379/vorsicht-bissiger-rechter-5195.html

Marcel Grauf arbeitet für die AfD-Abgeordneten Christina Baum und Heiner Merz im baden-württembergischen Landtag. Und er ist ein strammer Faschist. Das belegen Chatprotokolle, die Kontext exklusiv vorliegen. Sie gewähren Einblick in hassverseuchte Dialoge und eine menschenverachtende Gedankenwelt.

Auf den ersten Blick scheint es ein Tippfehler zu sein. Ein Schrägstrich und ein kleines „o“. Stutzig macht, dass der Vertipper immer wieder auftaucht, von diversen Leuten verwendet wird. Und irgendwann im Laufe dieses Unmengen von Zeilen und Worten umfassenden Materials stellt sich heraus, dass das ein Hitlergruß-Emoji sein soll. „Falscher Arm“, schreibt Marcel Grauf einmal an seinen Kumpel, als er den Schrägstrich rechts neben das „o“ setzt, statt links.

Kontext liegt eine über vier Jahre andauernde Korrespondenz von Marcel Grauf vor. Dutzende Chatprotokolle mit allen möglichen Leuten, darunter Mitarbeiter bekannter AfD-Politiker, Neurechte, NPD-Funktionäre, Mitglieder rechter Studentenverbindungen. Vier Jahre Leben eines Mitdreißigers, anfangs Student, schlagende Verbindung Germania Marburg, dann AfD-Mitarbeiter im baden-württembergischen Landtag, der Hitler und Mussolini verehrt und Demokratie verachtet, Juden und Ausländer hasst.

Zweimal haben wir bereits über ihn berichtet. Er ist bekannt als Rechtsextremist, innerhalb und außerhalb der Partei. Seine Chefin, die AfD-Abgeordnete Christina Baum, sagte auf Anfrage, sie könne nicht nachvollziehen, „wen überhaupt die jugendliche Vergangenheit meines Mitarbeiters interessieren könnte“. Grauf arbeite zudem sehr gut. Dazu stehe sie noch, teilt sie auch aktuell mit. Baums Fraktionskollege Heiner Merz, auch für ihn arbeitet Grauf, äußert sich erst gar nicht. Vor kurzem hatte sich Merz als Landtagsvizepräsident zur Wahl gestellt.

Weil wir der Meinung sind, dass es durchaus von Interesse ist, wenn in zweiter Reihe einer Partei, die mittlerweile Deutschland mitgestaltet, Faschisten sitzen, haben wir uns entschieden, ausgewählte Inhalte des der Facebook-Chats öffentlich zu machen.

Seit langem wird immer wieder darüber berichtet, dass Mitarbeitende der AfD verstrickt sind bis weit hinein in die rechtsextreme Szene. Vor kurzem erst haben „Die Zeit“ und die taz in großen Recherchen eindrücklich nachgewiesen, dass es sich hier nicht um Einzelfälle handelt, sondern eine nahezu flächendeckende Verflechtung existiert. Diese Strukturen sind bekannt. Wer die Leute hinter der Struktur sind, zeigen die Chatprotokolle eindrücklich.

Sie starten 2013 unter Pseudonym, als Marcel Grauf einen Extra-Account anlegt für die ehrliche und eher härtere Gangart. Graufs offizielles Profil, erklärt er einem Kumpel, wolle er „neutral halten“. Er löscht den Account Ende 2017, nachdem die taz begonnen hatte, seinen NPD-Hintergrund zu recherchieren.

„Nigger, Sandneger. Ich hasse sie alle“

Es geht um Fechtereien unter den Korporierten, um Kneipen, Frauen, Plakate kleben, Flyer basteln. Die Männer um Grauf, die meisten Ende zwanzig bis Mitte dreißig, schicken sich Entwürfe für Bierkrüge zum 200. Jubiläum der Deutschen Burschenschaft, für Anti-Antifa-Aufkleber, Pläne und Organisation für Demos, „Pepe the Frog“-Bildchen – ein ursprünglich harmloses Frosch-Internet-Meme, das mit Donald Trump zum Symbol der „alt right“-Bewegung in den USA wurde. Es geht um Geflüchtete, Hitler und Mussolini, „Il duce“, das Weiß-Sein – „Nigger, Sandneger. Ich hasse sie alle“, schreibt Grauf –, um Muslime: „Dass sie generell eher zu untermenschlichem Verhalten neigen, liegt schon an der Rasse“.

Hunderte von persönlichen Kleintexten setzen sich zusammen zu einem Universum des intellektuellen Faschismus, das ein nationalstaatliches Europa der starken Führer vor Augen hat. Oft sind die Nachrichten mit Smileys versehen, „Sieg Heil“ mit einem Augenzwinkern klingt viel freundlicher als ohne.

Grauf wirkt vor allem im Hintergrund.

Auch die Veränderungen im Land und in Europa werden über die Jahre spürbar: Verteilen 2015 noch Bekannte von Grauf „Äpfel an durchreisende Asylneger“, ist es für ihn „endgeil“, wie sich 2016 die Stimmung im Land nach der Kölner Silvesternacht dreht, zumindest „interessant“, wie „‚Kriminelle Ausländer raus!‘ auf einmal ok ist :D “ und selbst die Linke Wagenknecht fordert, „Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt“. Im Januar 2016 schreibt Grauf an seinen Freund: „Was sich jetzt auf jeden Fall geändert hat, ist, dass diejenigen, die für die Asylanten sind rechtfertigen müssen. Früher waren das wir.“

Grauf kam mitunter über seinen Freund und Bundesbruder Philip Stein, ebenfalls Mitglied der Germania Marburg, an den Job bei der AfD. Stein sitzt im Netzwerk um Götz Kubitschek, dem Strippenzieher innerhalb der AfD und der Neuen Rechen, und leitet „Ein Prozent für unser Land“, nach eigenem Verständnis „Deutschlands größtes patriotisches Bürgernetzwerk“, das Personal der Identitären, Neonazis, Hooligans und anderer zum „Widerstand“ gegen Moscheen, Geflüchtete und Ausländer generell vernetzt.

Auch der Marburger Germane Torben Braga, Pressesprecher der AfD Thüringen und Beisitzer in deren Landesvorstand, griff ihm unter die Arme. Bereits 2014, Grauf nähert sich damals dem Ende seines Studiums und die AfD steht gerade am Anfang ihres Siegeszuges in nahezu alle deutschen Landesparlamente, schreibt ihm Stein: „Jetzt haben wir die Chance, da Leute zu platzieren.“ Grauf: „Parlamentarischer Berater ist im Prinzip für mich ideal“. Stein: „Eben- Götz sagt, du sollst ihm Bewerbung schicken.“


Marcel Grauf (2013)

„Erstmal in der Heimat mit der Ausländerplage beschäftigen“

Immer wieder kommt in den Gesprächen die Frage auf, ob Graufs NPD-Vergangenheit womöglich hinderlich sei, um für die AfD zu arbeiten. Immerhin schließt die offiziell bis heute jegliche Zusammenarbeit mit extremen Rechten aus. „Bei Google Deutschland findet man nix über dich oder?“, fragt ihn sein Anwalt einmal. „Eigentlich nimmer. Müssen aber trotzdem regelmäßig was rauslöschen lassen“, antwortet Grauf. Sein Kumpel Stein beruhigt ihn einmal: „Das mit der NPD ist glaube ich nicht sonderlich wichtig.“ Und Marcel Grauf ist sich sowieso sicher: „Ich will ja keine Parteikarriere machen. Aber wenn die jemanden brauchen der sich mit Parlamenten auskennt und denen rausarbeitet, was sie machen können, kann ich das halt einfach.“ Am liebsten in Baden-Württemberg. „Ich will erstmal was in der Heimat und mich dort mit der Ausländerplage beschäftigen“, schreibt er an Torben Braga. An Stein schreibt er: „Im Zweifel müssen Sie halt sagen: keiner unserer Mitarbeiter war in der NPD“.

Dass Grauf NPD-Mitglied war, ist bekannt. 2013 schloss ihn der Reservistenverband deshalb von seiner Mitgliedschaft aus. 2015, sogar 2016 noch, hat er Kontakt zu Alexander Neidlein, damals Chef der NPD Baden-Württemberg, und sammelt für ihn Unterschriften – als ein „Truppenteil“. Grauf schreibt an Neidlein, dass Geflüchtete in dem Ort untergebracht werden, in dem er lebt: „Wir bekommen jetzt auch Unterkünfte. Wüstenrot 96, Großerlach erstmal 70.“ Neidlein schreibt: „Überall sollen sie hin – auf jedes Dorf – und in jeden Garten sollen sie scheißen, damit es jeder kapiert was wir seit Jahren sagen.“ Grauf: „So ist es. die merken es wirklich erst, wenn die da sind.“ Mit der Zeit entfernt Grauf sich von der NPD. Die AfD entwickelt sich zwischen 2014 und 2017 zu einem ganz anderen Kaliber. Mit viel mehr Macht und der Aussicht auf politischen Erfolg.

Auch für die AfD-Abgeordnete Christina Baum arbeitet Grauf.

2016 wird Grauf Christina Baum an die Seite gestellt, weil die als politisch besonders „gut“ bekannt sei, schreibt ihm Philip Stein. Eine, die selbst parteiintern als „Narzisse“ gilt und seit dem Mord an einem Mädchen in Kandel, dort mit Unterstützung von Steins „Ein Prozent“-Bewegung, die Anti-Islam-Demos organisiert. Sie ist der Björn Höcke für den Süden, Mitglied des „Flügel“ – des ehemals pro-Höcke und contra-Petry-Teils der Partei.

Grauf sei selten im Landtag zu sehen, berichten Insider. Er sei eher einer, der sich im Hintergrund hält. Einer mit Stil sogar, der sich im Gegensatz zu den meisten anderen Mitarbeitern der Fraktionen am Buffet nicht im Unverstand den Teller vollschaufelt.

Grauf und seine Kumpels sind keine dumpfen Nazi-Proleten, sie sind intellektuelle Rechte. Sie stehen nicht auf Chemtrails oder Weltverschwörungstheorien. Die Leute von der rechten Online-Seite PI-News sind in ihren Augen „Freaks“, der Rechtspopulist Michael Mannheimer ein „Vollidiot“. Sie lesen „Sezession“ oder „Neue Ordnung“, revisionistische Zeitschriften mit Anspruch und analytischen Texten. Grauf schreibt selbst für sie. Einmal einen Text über den rechten Denker Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi. Titel: „Gerüchte und Gerede – Ein Versuch, Coudenhove-Kalergi auf die Füße zu stellen“, in Anlehnung an Rudi Dutschkes Doktorarbeit „Versuch, Lenin auf die Füße zu stellen“. Grauf ist fleißig und gewissenhaft. Was er schreibt, egal ob Bewerbungen oder Artikel, schickt er seinem Kumpel Stein regelmäßig zur Korrektur.

„Niemanden verurteilen, der ein bewohntes Asylantenheim anzündet“

2015, als die Fluchtbewegungen aus Syrien auf ihrem Höhepunkt sind, schickt er die Nachricht: „Ich bin so voller Hass. Die Belästigungen werden auch immer mehr. Ich würde niemanden verurteilen, der ein bewohntes Asylantenheim anzündet.“ Geflüchtete nennt er „Refutschies“, „Asylneger“. Sogar in der Nachbargemeinde von Grauf sei schon ein „Negerkind“ unterwegs. Seine Freundin würde durchdrehen, weil man ja als Frau nicht mehr vor die Tür könne. Er selbst „könnte auch übelst durchdrehen“. „Wir landen bestimmt alle im Knast“, schreibt ihm Philip Stein und setzt ein Smiley dahinter. Grauf schreibt: „Solange wir bei der Verhaftung knietief im Blut stehen ist das ok“. Als Pegida nach einem Hitler-Posting in der Kritik steht, schreibt Grauf: „Wenn ich die Scheisse von Gabriel dazu schon wieder lese, weiß ich dass ich die Drecksau am liebsten abknallen würde. IRGENDWANN! Ich werde noch ausrasten… Da soll man kein Terrorist werden!!!!! Hoffen, dass es bald knallt.“ Und als Legida Anfang 2015 Leipzig in den Ausnahmezustand versetzt, schreibt Grauf: „Ich wünsche mir so sehr einen Bürgerkrieg und Millione Tote. Frauen, Kinder. Mir egal. Hauptsache es geht los. Insbesondere würde ich laut lachen, wenn sowas auf der Gegendemo passieren würde. Tote, Verkrüppelte. Es wäre so schön. Ich will auf Leichen pissen und auf Gräbern tanzen. SIEG HEIL!“ Selbst seinem Kumpel Stein scheint das zu arg: „Bist du besoffen?“ Als eine Frau im Rollstuhl aus dem weiteren Umfeld der Korporiertenszene stirbt, regt sich Marcel Grauf auf, „wie alle ausrasten, weil die behinderte verreckt ist“. Sein Chatpartner schickt ihm einen Wikipedia-Link zur Vernichtungsanstalt Hadamar, während der NS-Zeit wurden dort Menschen mit Behinderung vergast. Grauf schickt ein Grinsen zurück, „da denkt man sich ‚is meine Gleichgültigkeit zu hart‘ und dann kommst du daher und ich fühl mich direkt wieder wie ein Gutmensch :D “.

Was ihm nicht passt, nennt er „Juderei“. „20 Judentaler“ zahlt er für ein Zeitungs-Abonnement – Geldproblem? „Einfach nur die Juden besteuern -> Problem (end)gelöst“. Philip Stein schickt ihm ein Smiley mit schelmisch rausgestreckter Zunge. „Würdest du lieber Sophie Scholl oder Anne Frank knallen?“, fragt Grauf im Februar 2016 einen Bekannten. Dem ist „das Schrankmädchen“ zu jung und nur „Versautheitsfaktor -1″. Das „würde nicht knallen“, meint er. „Eine Hure war sie natürlich trotzdem!“ schreibt Grauf. „Das allein reicht nicht“, meint sein Kumpel. „Die ist hässlich wie die Nacht.“

Grauf schwärmt für den Attentäter Anders Breivik und für Hitler. Einem Kommilitonen schreibt er einmal: „Dein Konzept des zweckgebundenen Darlehens knüpft an das des Führers an, oder?“ Geburtstagswünsche klingen so: „Heil! Heil! Heil! Party like it’s 1933. Übrigens. Denk dran, dass am Freitag der gute alte Breivik Geburtstag hat. Übrigens zusammen mit mir. Zufall? Ich denke nicht.“ Als ein Kumpel ihm ein Foto von sich vor einer Hakenkreuzfahne schickt – „das sollte in keiner Bewerbungsmappe fehlen“ – ist das für Grauf nichts Besonderes. „Hab sowas auch…“ schreibt er zurück.

Grauf kommt aus Großerlach im Rems-Murr-Kreis. Erst im Februar dieses Jahres wurde er bei der dortigen Freiwilligen Feuerwehr zum Feuerwehrmann befördert. Auf dem Foto sieht er lustlos aus, verloren mit seiner Urkunde in der Hand.

Einmal planen er und seine Leute eine Reise nach Rom. Trastevere soll gut sein, schreibt Grauf in die Facebook-Gruppe, Studentenviertel, wo es „echt nette Ecken gibt aber teilweise auch wieder verseucht“. Dafür kenne er dort „ne Ecke wo schwangere Nutten rumhängen.“ In Rom hält er zwei Vorträge bei der Casa Pound – junge, erfolgreiche Mussolini-Anhänger, Neofaschisten, die über caritative Einsätze und Projekte Wähler für sich gewinnen. Dort trifft er „die Argentinier von den Sqadristi“, ebenfalls gewaltbereite Faschisten, und lässt sich mit ihnen vor der Spanischen Treppe fotografieren. Die Casa Pound sei politisch „absolut im 21. Jahrhundert“, schwärmt Grauf nach seiner Rückkehr, super Leute getroffen, tolle Projekte, „der Wahnsinn, was die da einfach machen können“. Im Laufe der Zeit vermittelt er immer wieder Burschenschafter zu Besuchen nach Italien oder vermittelt Casa-Pound-Leute nach Deutschland. Er hat Kontakte zur Asow-Bewegung in die Ukraine, zur Identitären Bewegung in Frankreich, quartiert Besuch aus dem Ausland in Verbindungshäusern ein. Einmal eine Gruppe „Fascho-Franzosenweiber“.

„Partei, Partei. Eine gescheite Führung!“

An anderer Stelle schreibt er einem Kumpel, er komme etwas später zu einem Treffen. „Muss vorher den besorgten Bürger mimen und demonstrieren.“ Irgendwas mit -gida?, fragt sein Freund. Ähnlich, antwortet Grauf. „Die sagen tatsächlich dass sie ja keine Nazis sind. Gibt ein offenes Mikrophon. Hab gedacht ich äußere mich mal. Eröffnungsgag: ‚Immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde.“ „Besorgte Bürger“ betrachtet er als dumme Leute, aber Mittel zum Zweck. Später berichtet er: „Waren natürlich auch richtige Mongos dabei ‚Es geht doch um die Menschen‘. Die werden noch zeitnah merken um was es geht“.

Um Demokratie geht es nicht. Grauf und seine Leute verachten Demokratie. „Gegen Demokraten helfen nur Granaten“, schreiben sie sich, dass er kein Fan sei von direkter oder indirekter Demokratie, betont Grauf. Eine gescheite Partei müsse her, schickt ihm ein Freund. Grauf antwortet: „Partei, Partei. Eine gescheite Führung!“ Als „3Sat“ von Philip Stein ein Interview möchte, schreibt Grauf ihm: „Wenn du ‚Demokratie‘ sagst, trete ich dir in Bauch :D “. Stein entscheidet sich dann, von „Festung Europa“ zu sprechen. Irgendwann schickt Stein an Grauf: „Mit zunehmender Erfahrung scheint es mir so, dass die meisten wirklich an diesen Dreck glauben. Die ganzen FPÖler glauben ja wirklich an Demokratie.“ An anderer Stelle ärgert sich Grauf über einen Kommentar, den ein Studierender aus Wien im Netz veröffentlicht hat: „… was für die überwiegende Mehrheit der christlichen Farbstudierenden in Österreich eine Selbstverständlichkeit ist: Das Bekenntnis zur Demokratie (Patria), gelebte Nächstenliebe und Toleranz (Religio) ….“, Grauf: „Da soll man nicht ausrasten und Bäuche im Akkord treten?“ „#untermenschen zerstiefeln“ schreibt sein Kumpel zurück.

Für Christina Baum und Heiner Merz schreibt Marcel Grauf Pressemitteilungen, Anfragen an die Landesregierung. Aus seiner Feder stammt auch ein Antrag der AfD-Fraktion zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses „Linksextremismus und Linksterrorismus in Baden-Württemberg“.

https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/371/sieg-heil-mit-smiley-5077.html

[RMK] NSBM-Konzert beim VFRR Großerlach

Am 14.04.18 soll im VFRR Klubhaus in Großerlach wiederholt ein National Socialist Black Metal (NSBM) Konzert stattfinden.
Dieses mal mit Drudensang, Darkmoon Warrior und Ravenholm.

Drudensang:
Die Band zeichnet sich durch diverse Auftritte auf NSBM-Festivals wie dem Eternal Hate Fest am 15.07.17 und dem Torn Your Ties am 03.09.16 [1], sowie ihre Zusammenarbeit mit dem NSBM-Label Pesttanz Klangschmiede [2] aus.

Pesttanz Klangschmiede wird vom Neonazi Martin Christel betrieben [3] und vertreibt dementsprechendes Material, von Titeln wie „Satanic Holocaust – Raw Black Metal Holocaust CD“ [4] bis Schwarze Sonne Aufnähern [5] ist alles dabei.
Martin Christel kandidierte 2014 für die NPD [6]. Des Weiteren ist Martin Christel Unterstützer des Reichsbürgers Adrian Ursache. Als es im August 2016 zu einem Schusswechsel zwischen Ursache und der Polizei kam, war auch Christel anwesend [7].

Darkmoon Warrior:
Die Band steht beim NSBM-Label World Terror Committee unter Vertrag, welches von dem Nazi Sven Zimper, Schlagzeuger der NSBM-Band Absurd, betrieben wird.
Weitere Verbindungen zum NSBM äußern sich durch diverse Auftritte auf NSBM-Festivals wie dem Fireblade Force Festival im September 2010 [8], sowie den Sänger „Atom Krieg“ und den ehemaligen Schlagzeuger „Basilisk“. Beide spielen auch in der NSBM-Band Eternity.
Bezeichnend ist ebenfalls der Titel „After the final holocaust“ eines der Darkmoon Warrior Alben [9].

Night of Grimness:
Das Konzert beim VFRR ist Teil der Konzertreihe Night of Grimness und sollte ursprünglich im CAT Ulm stattfinden, konnte dort aber erfolgreich verhindert werden.

Wir kritisieren nicht nur die einzelnen Bands, sondern die gesamte Veranstaltungsreihe „Night of Grimness“ an sich!

Es werden vorsätzlich Bands gebucht, die Verbindungen zur NSBM-Szene haben oder ihr angehören. Damit wird ein Publikum angesprochen, welches keine Probleme mit antisemitischem, NS-verherrlichendem und rassistischem Gedankengut hat, sondern dieses befürwortet.

Die „Night of Grimness“ bietet eine Plattform für Neonazis. Hier können sie ihre Musik hören, sich treffen, austauschen und organisieren.

Dass der VFRR diese Plattform mit großer Freude bietet, wundert uns nicht!
Wir berichteten bereits in der Vergangenheit über den VFRR:
http://aasha.blogsport.de/2017/08/25/rmk-erneut-nsbm-konzert-beim-vfrr-grosserlach/

[1] https://www.drudensang.de/rituale/
[2] https://www.drudensang.de/werke/
[3] http://www.pesttanz.com/website/index.php/impressum
[4] http://www.pesttanz.com/webshop/de/47-s
[5] http://www.pesttanz.com/webshop/de/63-aufnaeher
[6]
http://www.vgem-wethautal.de/media/wahlen/mertendorf/ergebnis_gemeinderatswahl_mertendorf_2014.pdf
[7]
http://www.der-rechte-rand.de/archive/2423/drr-165-reichsbuerger-koenig/
[8] https://de.indymedia.org/2010/09/289097.shtml
[9] http://darkmoonwarrior.repage.de/

NPD-Funktionär Dominik Stürmer zu Freiheitsstrafe ohne Bewährung in zweiter Instanz verurteilt

Das Landgericht Ellwangen verurteilte Dominik Stürmer in dessen Berufungsprozess zu einer Freiheitsstrafe von 10,5 Monaten ohne Bewährung und sah somit den Straftatbestand §189 StGB, Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener wie auch im Urteil in erster Instanz vor dem Amtsgericht, als erfüllt an.
Nachdem Stürmer in erster Instanz bereits zu 90 Tagessätze verurteilt wurde, legten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der NPD´ler selbst Berufung gegen das Urteil ein.
Stürmer hatte Stauffenberg als einen Verräter in einem Post auf Facebook bezeichnet.
Stürmer, der vom NPD-Anwalt Peter Richter aus dem Saarland vertreten wurde hat gegen das zweitinstanzliche Urteil nun ebenfalls Revision eingelegt.
Nun hat das Oberlandesgericht Stuttgart zu entscheiden.
Stürmer gibt sich nach wie vor selbstsicher, eine Haftstrafe umgehen zu können und ist davon überzeugt, sollte die Revision verworfen werden, vors Bundesverfassungsgericht zu ziehen.
Stürmer, gegenwärtig aufgrund einer aktuell laufenden Bewährungsstrafe in einer denkbar schlechten Ausgangsposition, bleibt gar nichts anderes übrig, als die Haftstrafe durch das Einlegen von Rechtsmitteln nach Hinten zu verschieben um Zeit zu gewinnen.
Dass sich Dominik Stürmer einer Haftstrafe entziehen kann, halten wir für sehr unwahrscheinlich.
Zu erkennen, dass soziale Netzwerke im Internet kein rechtsfreier Raum sind und man – gerade wenn man eine Bewährungsstrafe auszusitzen hat – sich zwei mal überlegen sollte, was man postet, scheint Stürmer erst noch lernen zu müssen.

Reichsbürger aus Langenburg wegen Volksverhetzung verurteilt

Quelle SWP:
https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-schwaebisch-hall/_eine-ganz-gefaehrliche-nummer_-24846500.html

Bewaffnete Brandstifter aus Hohenlohe

In der Nacht auf den 20. Januar 2017 brannten in der Bahnhofstraße in Neuenstein im Hohenlohekreis (Baden-Württemberg) zwei Häuser. Die Rohbauten, zu denen die Feuerwehr um 2.35 Uhr eilte, gehörten zu einem Komplex von sechs Häusern, die als Unterkünfte für Geflüchtete gebaut worden waren. Gezielt wurde an den Sockeln beider Gebäude die Außenfassade in Brand gesetzt. Nach nur einem Tag kam die Polizei den Tätern auf die Schliche.


Wolfgang Kullik (links), Steve Marcel Denner (rechts)

Beamte nahmen den 33-jährigen Werkzeugmechaniker Wolfgang Kullik aus Neuenstein fest, der sein Handy am Tatort verloren hatte. Bei der Durchsuchung seines Hauses stießen die Ermittler auf zahlreiche Neonazidevotionalien: Neben einem Hitler-Portrait, einem Horst Wessel-T-Shirt und einem Gürtel mit Hakenkreuzschnalle hortete Kullik indizierte Musikalben von Bands wie „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ und „Landser“. Die Polizisten beschlagnahmten außerdem zwei umgebaute Skorpion-Maschinenpistolen des Typs 61 Browning und zwei Kisten mit diversen Schusswaffen, mehr als 1.500 Schuss Munition, einen Schalldämpfer und eine Vorrichtung zur Laser-Zielbeleuchtung. Bereits in seiner ersten Vernehmung gestand Kullik den Brandanschlag und nannte seinen Mittäter, den ebenfalls in Neuenstein wohnenden 24-jährigen Steve Marcel Denner. Bei ihm fanden die Ermittler einen Vorderlader mit Schwarzpulver und Munition. Nach einem viertägigen Prozess vor dem Heilbronner Landgericht wurden die beiden am 9. November 2017 deshalb nicht nur wegen Brandstiftung, sondern auch wegen Verstoßes gegen das Waffen- bzw. Kriegswaffengesetz zu mehr­jährigen Haftstrafen verurteilt. Wolfgang Kullik muss für vier Jahre und zehn Monate und Steve Denner für vier Jahre und sieben Monate ins Gefängnis.

Gemeinsam aktiv bei „Hohenlohe wacht auf“

Wie im Verlauf des Prozesses deutlich wurde, gehörten die beiden Brandstifter zu einem rechten Freundeskreis, der sich um die im Herbst 2015 gegründete rassistische Initiative „Hohenlohe wacht auf“ gruppiert hatte. Nach einer ersten, nicht angemeldeten Protestaktion gegen die Aufnahme Geflüchteter am 10. Oktober 2015 hatte „Hohenlohe wacht auf“ einen regelrechten Kundgebungsmarathon in Öhringen begonnen, um gegen „Invasoren“ und den „Austausch des deutschen Volkes“ zu demonstrieren. Zeitweise nahmen an den meist zweiwöchentlich statt findenden Aktionen bis zu 300 Menschen teil, darunter „besorgte“ Hohenloher Bürger, NPD/JN-Aktivisten, russlandtreue Verschwörungstheoretiker, nationalistische Rocker und Mitglieder des „Bundes für Gotterkenntnis“ der „Ludendorffer“. Mit Auftritten bundesweit bekannter Redner schaffte es „Hohenlohe wacht auf“ in dieser Phase, zum Anziehungspunkt für die extreme Rechte im nördlichen Württemberg zu werden und die „PEGIDA“-Welle in die Provinz zu tragen. Neben dem Heilbronner Isl­amhasser Karl Michael Merkle alias „Mic­hael Mannheimer“ griffen in Öhringen der PEGIDA-Aktivist Curd Schumacher und die damals noch in Bayern wohnende rechte Aktivistin Ester Seitz zum Mikrofon. Von Beginn an dabei: Wolfgang Kullik, der zunächst als Ordner und später als Kassenwart der Gruppe fungierte, die sich in einem „Orga-Team“ strukturierte.

Auch sein späterer Mittäter Steve Denner war an den Kundgebungen von „Hohenlohe wacht auf“ beteiligt. Er half beim Aufbauen der Bühne, wurde Teil des „Orga­Teams“ und sprang zeitweise als Anmelder ein. Steve Denner erklärte im Prozess, er habe zu Kullik aufgeschaut. Der sei ihm wie ein „Abbild eines deutschen Mannes“ erschienen: „drei Kinder, stark, stolz.“ Kullik versuchte vor dem Landgericht, seine Verbundenheit mit der Neonaziszene zu verschleiern. Er sei kein „Ausländerhasser“ oder für die Abschaffung des Asylrechts, sondern habe aufgrund der „unkontrollierten Masseneinwanderung“ Angst um seine Familie gehabt. Es sei ihm um Protest gegen die Asylpolitik der Regierung gegangen, erklärte Kullik. Allerdings tauchte Kullik schon in den 2000er Jahren als rechter Skinhead mit Bomberjacke und Springerstiefeln auf Neonazi-Demonstrationen im Südwesten auf. So marschierte er z.B. am 9. April 2005 bei einem von „Freien Kameradschaften“ und der NPD organisierten Aufmarsch unter dem Motto „Schluß mit der Ausplünderung des Deutschen Volkes! Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ in Schwäbisch Hall mit.

„Nationalsozialisten kiffen nicht“

Nachdem die Kundgebungen von „Hohenlohe wacht auf“ deutlich an Resonanz verloren und die TeilnehmerInnenzahl zu wünschen übrig ließ, kam es innerhalb der Gruppe zu Unstimmigkeiten. Einzelne hätten das Zepter an sich reißen wollen, sagte Steve Denner im Prozess aus. Als Folge verließen fünf Personen den Zusammenschluss, darunter die beiden späteren Brandstifter. Anstatt sich an den samstäglichen Kundgebungen gegen die „Überfremdung“ zu beteiligen, zu denen nur noch 15 oder 20 Teilnehmer kamen, entwickelte die Hohenloher Clique eigene Rituale. Im Keller von Steve Denner fanden regelmäßig Parties mit rechtem Habitus und reichlich Alkoholkonsum statt. Bilder dokumen­tieren, wie dort mit Waffen posiert und der Hitlergruß gezeigt wird. Die Neonazis begannen außerdem, eigene Aktionen zu planen und sich in WhatsApp-Gruppen wie „Block hat Bock“ auszutauschen. Am 9. Oktober 2016 hängten sie ein „Lügenpresse“­-Banner an das Gebäude der Lokalzeitung und beklebten das Öhringer Ortsschild mit den Parolen „Bitte flüchten Sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!“.

Der Hohenloher Freundeskreis fuhr auch gemeinsam auf Rechtsrock-Konzerte. Denner und Kullik nahmen gemeinsam mit weiteren Personen aus der Region an dem konspirativ organisierten Neonazikonzert im Schweizer Städtchen Unterwasser am 15. Oktober 2016 teil, bei dem 5.000 Neonazis ungestört feiern konnten. Auch beim „Rock gegen Überfremdung“ in Thüringen und einem Konzert in Nordrhein­ Westfalen waren die Hohenloher Aktivisten mit von der Partie. Die neonazistische Gedankenwelt des Freundeskreises schlug sich außerdem im Alltag nieder. So schrieb Steve Denner seiner Kameradin Melanie M., die ebenfalls das Orga-Team von „Hohenlohe wacht auf“ verlassen hatte, eine Geburtstagskarte mit dem Text „Heil Hitler, Melanie! Alles Gute!“. M. hatte wie Kullik und Denner zunächst die Kundgebungen in Öhringen mitorganisiert und war AntifaschistInnen aufgefallen, als sie eine junge Gegendemonstrantin bis vor die Haustüre verfolgte und bedrohte. Als es im Prozess um interne Chatverläufe ging, in denen sich Denner mit Melanie M. zum Kiffen verabreden wollte, erklärte der Angeklagte dem Richter, er habe inzwischen damit aufgehört. Kullik habe ihm nahegelegt: „Echte Nationalsozialisten kiffen nicht.“

Waffen für den Ernstfall

Die Hohenloher Neonazi-Clique rüstete außerdem auf. Gemeinsam mit seinen Bekannten Maximilian M. und Jan Eduard K. kaufte Wolfgang Kullik im Herbst 2015 auf der Hausmesse von Transarms in Worms zwei Dekorationsmaschinenpistolen des Typs Skorpion. In der Garage von Jan Eduard K. bauten sie die Maschinenpistolen zu scharfen Waffen um — unter einem Wandschild mit der Aufschrift „Kauft nicht beim Juden“. Danach testeten sie die beiden Schusswaffen und selbst gebaute Schalldämpfer in der Garage und auf einem Feld. „Ich war schon immer technikinteressiert“, rechtfertigte der Sportschütze Jan Eduard K. bei einem gesonderten Prozess im August dieses Jahres den Waffenumbau. Schon mit 14 Jahren habe er seine erste Pistole gebaut. Jan Eduard K., der auch an Kundgebungen von „Hohenlohe wacht auf“ teilnahm, wurde in dem gesonderten Verfahren wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verurteilt.

Auf die Schliche war die Polizei ihm erst im Rahmen der Ermittlungen wegen der Neuensteiner Brandstiftung gekommen. Weil der Boden zu stark gefroren war, um die Waffen zu verbuddeln, hatte Kullik die umgebauten Maschinenpistolen am 7. Januar 2017 zusammen mit weiteren Revolvern und Gewehren in einer Kiste in seinem Keller versteckt. In einem Kästchen bewahrte er den Schlüssel für die Waffenkiste auf. „Für den Ernstfall“, wie Kullik bei einer Polizeivernehmung sagte. Was genau er damit meinte, konnte er allerdings nicht erklären. Der Waffenbastler Jan Eduard K. äußerte sich präziser: Für ihn sei der „Ernstfall“ ein „Bür­gerkrieg“ oder „der Einmarsch von Erdogan in Deutschland“.

Genau solche Schreckensszenarien benutzt „Hohenlohe wacht auf“ bis heute, um in Öhringen gegen Geflüchtete zu hetzen. Auch wenn die Justiz jetzt durch Zufall eine kleine Zelle von Waffenbauern und Brandstiftern ausheben konnte, tummeln sich in der Region weiterhin Neonazis und Rassisten. Ein weiterer Brandanschlag auf eine Hohenloher Geflüchtetenunterkunft ist bis heute ungeklärt. Am 17. November 2016 war im von Neuenstein keine zehn Kilometer entfernten Pfedelbach eine geplante Unterkunft in Flammen aufgegangen. Anfang Dezember erklärte das LKA die Auflösung der Ermittlungsgruppe. Auch eine Belohnung in Höhe von 15.000 Euro hatten die Ermittlungen nicht weitergebracht.

Quelle: https://www.antifainfoblatt.de/artikel/bewaffnete-brandstifter-aus-hohenlohe

[SHA] Verurteilung wegen Volksverhetzung

Quelle:
http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/geschrei-auf-dem-flohmarkt-24344010.html

Das Amtsgericht verurteilt einen Ordner wegen ausländerfeindlichen Äußerungen. Der 57-Jährige bestreitet die Vorwürfe.

Während dieser Tage die Besucher zu den heimischen Weihnachtsmärkten strömen, hat das Haller Amtsgericht den sommerlichen Jakobimarkt in Schwäbisch Hall im Blick. In der Gelbinger Gasse ereignete sich am 24. Juli 2016 ein Zwischenfall, der ein Strafverfahren wegen „Volksverhetzung“ nach sich zog. Aus Anlass des Jakobimarkts gab es damals einen Flohmarkt. Neben den typischen Flohmarkt-Anbietern hatte die Inhaberin eines türkischen Lebensmittelgeschäfts einen Imbissstand aufgebaut. Der jetzt angeklagte Ordner des Flohmarkts soll die Frau ehrverletzend und ausländerfeindlich beschimpft haben.

„Ich bin zu aufgeregt“

Der 57-Jährige sitzt ohne Verteidiger auf der Anklagebank des Haller Gerichtssaals. Er will zunächst keine Angaben machen – weder zu seiner Person noch zu dem Vorfall in der Gelbinger Gasse. „Ich könnte das Ganze entkräften, aber ich bin zu aufgeregt“, sagt er mit einem Anflug von Tränen in den Augen. Im Laufe der Verhandlung aber verliert er jede Scheu. Als die Frau, die als gebürtige Türkin damals Zielscheibe seiner aggressiven Äußerungen war, als Zeugin aussagt, verzieht er immer wieder das Gesicht. Später redet er unbeherrscht dazwischen. Er behauptet, er habe sie nur deswegen gerügt, weil sie an jenem heißen Sommertag mit ihren Hackfleischbällchen die Hygienevorschriften nicht eingehalten habe.

Die 35-jährige Zeugin aber zeichnet ein anderes Bild. In Absprache mit anderen Geschäftsleuten der Gelbinger Gasse habe sie an jenem „offenen Sonntag“ neben ihrem Lebensmittelgeschäft einen Stand mit etwas „zum Essen“ aufgebaut: „Fleischbällchen, Bratwurst und türkische Spezialitäten“. Der Angeklagte sei mittags gekommen und habe sie grob und grundlos aufgefordert, den Stand wegzuräumen. Sie habe gewusst, dass er der Lebensgefährte der Frau sei, die den Flohmarkt im Auftrag der Stadt organisiert habe.

Als sie und ihre Mitarbeiterinnen sich geweigert hätten, den Platz zu räumen, habe er geschrien: „Ihr Scheiß-Ausländer, hier ist Deutschland!“ Er habe sich in seine Wut hineingesteigert: „Alle Deutschen hassen Ausländer!“ Schließlich habe er sich noch als „Bruder von Adolf Hitler“ bezeichnet. Diesen Punkt gibt der Angeklagte sogar zu. Er habe es allerdings ironisch gemeint, sagt der 57-Jährige, denn er sei seinerseits von der Imbissbetreiberin als „Ausländerfeind“ beleidigt worden.

Als Zeugin geladen, hält die Lebensgefährtin (48) des Angeklagten zu ihm. Die Inhaberin einer Veranstaltungsagentur im Kreis Ludwigsburg erklärt, ihr Lebenspartner sei seit 20 Jahren als Markthelfer und Ordner bei ihr angestellt. Er bekomme dafür 600 Euro netto. Er trage bei der Arbeit eine gelbe Weste. In ihrer Gegenwart habe er damals zu der Imbissbetreiberin nichts Ausländerfeindliches gesagt. Die selbstbewusst wirkende Blondine rühmt die allgemein gute Zusammenarbeit mit allen Ausländern auf den Flohmärkten.

Richter Jens Brunkhorst hört aber noch weitere Zeugen. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Weltladens in der Gelbinger Gasse haben gehört, dass der Angeklagte ärgerlich geschrien habe, stinkende Ausländer sollten in ihre Heimat zurückgehen. Der 57-Jährige will davon nichts wissen: „Vielleicht haben wir gesagt, der Grill, der stinkt.“

Mit einer möglichen Einstellung des Verfahrens ist Staatsanwalt Mathias Rössle nicht einverstanden. Der Vorwurf der Volksverhetzung sei durch die Zeugen vom Weltladen klar bewiesen. Der Angeklagte habe die Menschenwürde der Imbissbetreiber angegriffen. Er fordert eine Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu je 20 Euro – also 2200 Euro.

Geldstrafe unausweichlich

Der Angeklagte hofft auf einen Freispruch nach dem Motto: „Im Zweifel für den Angeklagten“. Er betont: „Ich war noch nie vor Gericht.“ Und er ruft: „Ich war mal Messdiener.“ Richter Jens Brunkhorst meint dagegen genau wie der Staatsanwalt, dass eine Verurteilung zu einer Geldstrafe unausweichlich sei. Brunkhorst: „So, wie sich der Angeklagte heute verhalten hat, darf man es nicht bei einer Verwarnung belassen.“

Wegen Volksverhetzung und Beleidigung verhängt er eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen. Angesichts des schmalen Einkommens des Mannes setzt der Richter pro Tag aber nur 15 Euro an. Den Geldbetrag von 1500 Euro kann der 57-Jährige in Raten zu je 75 Euro bezahlen. Ob er Berufung beim Heilbronner Landgericht einlegen wird, ist offen.

Gemeinde Braunsbach bietet Prof. Dr. Jörg Meuthen bei Wintergesprächen Podium

Die Gemeinde Braunsbach hat im Rahmen ihres Redeveranstaltungsmarathon unter dem Titel: „Wintergespräche“ Prof. Dr. Jörg Meuthen, seines Zeichens Bundessprecher der AfD, eingeladen.
Die Veranstaltung ist für den 07.12.2017 im Schlosshotel Döttingen angesetzt. Beginnen soll die politische Talkrunde um 19:30 Uhr.
Es ist kein Zufall, dass das Schlosshotel Döttingen – bekannt für regelmäßig stattfindende rechte Veranstaltungen der AfD – als Veranstaltungsort dient.
Gleich mehrere AfD nahe Redner und Politiker waren zu Diskussionen dorthin eingeladen worden. Ebenso werden dort des öfteren Sitzungen des Kreisverbandes abgehalten.
Diverse Male gab es vor Ort Gegenproteste, doch der Geschäftsführer Josef Dumler scheint davon unbeeindruckt und hofiert die AfD-Veranstaltungen nach wie vor.
Es lag auf der Hand, dass der örtliche AfD-Kreisverband SHA-Hohenlohe auf die ländliche Gegend ausweicht.
Der städtische Raum wie beispielsweise die Stadt SHA scheint den Funktionären zu ungemütlich geworden zu sein.

Wir fordern den Geschäftsführer Dumler auf, diesen rechten Veranstaltungen in Zukunft keine Räumlichkeiten mehr bereitzustellen und Stellung zu beziehen!
Ebenso fordern wir die Gemeinde Braunsbach dazu auf, RechtspopulistInnen oder offen rechten PolitikerInnen kein Podium zu bieten!
Wir werden es uns nicht nehmen lassen, unseren Protest direkt vor Ort weiterhin auf die Straße zu tragen.
Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Urteil im Neuenstein-Prozess

Heute wurden die beiden Nazis Wolfgang K. und Steve D. für die Brandstiftung an der damals geplanten Flüchtlingsunterkunft in Neuenstein und für illegalen Waffenbesitz verurteilt. Wolfang K. erhielt 4 Jahre und 10 Monate Haft und Steve D. 4 Jahre und 7 Monate.

Wolfgang K. hatte in seinem Keller eine Vielzahl an Waffen und Munition gelagert, die zum Teil unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Steve D. hatte einen Vorderlader mit Munition bei sich zuhause. Wolfgang K. profitierte von einer Kronzeugenregelung, da er von Beginn an umfassend aussagte.

Wolfgang K. war von Anfang an bei „Hohenlohe wacht auf“ als Ordner aktiv und Steve D. fungierte zeitweise als Anmelder derselbigen Versammlung. Mit etlichem indizierten Rechtsrock auf dem Handy, Hitler-Portraits an der Wand und diversen einschlägigen T-Shirts im Kleiderschrank kann man davon ausgehen, dass es sich bei den beiden nicht um radikalisierte „besorgte Bürger“, sondern um überzeugte Faschisten handelt.

Dass das Urteil ausgerechnet am 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht verkündet wurde, sollte uns als Mahnung dienen.

[RMK] Erneut NSBM-Konzert beim VFRR Großerlach

Am 06.10.17 soll im VFRR Klubhaus in Großerlach, einem Dorf zwischen Schwäbisch Hall und Backnang, wiederholt ein National Socialist Black Metal (NSBM) Konzert stattfinden.
Dieses mal mit Horna, Thy Darkened Shade und Shaarimoth:

In diesem Zug möchten wir euch über die Bands sowie den Veranstalter VFRR informieren.

Ein Blick auf die Facebook Seite von Thy Darkended Shade zeigt schon wie die Band tickt.
Dort findet sich ein Gedenken an den Satanisten Jon Nödtveidt, anlässlich dessen Todestags.

Jon Nödtveidt war Sänger & Gitarrist der Band Dissection, sowie einer der Protagonisten der satanisitischen Misanthropic Luciferian Order (MLO), sowie der Werewolf Legion, eine für Gewaltverbrechen bekannte Unterstützer Organisation für inhaftierte MLO-Mitglieder.
Seine Band Dissection gilt als Propagandaeinheit der MLO.

Jon Nödtveidt wurde wegen Beihilfe zum Mord an einem homosexuellen Algerier, sowie illegalen Waffenbesitzes verurteilt.

Sowohl Thy Darkened Shade, als auch Horna stehen beim NSBM-Label World Terror Committee unter Vertrag, welches von dem Nazi Sven Zimper, Schlagzeuger der NSBM-Band Absurd, betrieben wird.

Während die Band Horna versucht ihr Image nach außen hin unpolitisch zu halten, fällt die Band insbesondere durch das Engagement ihrer Mitglieder in der NSBM-Szene, sowie durch sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehende Aussagen auf. [1]
Der Band Leader und Gitarrist „Shatraug“ betrieb bespielsweise das NSBM-Label Grievantee, ist Mitglied der Band Finnentum, die aus der NSBM-Band Blutschrei hervorging und bekennt sich klar zum Nationalsozialismus:

“Ja, ich unterstütze ihn [den Nationalsozialismus, Anmerkung] und von Warmaster [Nazgul] kann ich das gleiche sagen. Meiner Ansicht nach bedeutet der Nationalsozialismus, stolz auf sein eigenes Erbe und sein eigenes Land zu sein, an die Waffenbrüder zu glauben sowie an jene Werte zu glauben, die jeden fremden Einfluss oder Religion ausschließen.” [2]

In einem Interview mit dem Szenemagazin Canadian Assault wird deutlich welche politischen Ziele der Horna Gitarrist „Shatraug“ verfolgt. Dort gab er unumwunden zu:

„For more nationalist ideas I am involved in a project called Blutschrei with Vilheim from Sombre Chemin [3] and Ravenum from the local band Hammer [4]. He was the drummer in Horna for a really short while before injuring his arm and being unable to play drums proper ever again.“ [5]

Der folgende Beitrag bietet noch weiterführende Informationen zu Horna:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/67192

Es ist nicht das erste Mal, dass der VFRR die Band Horna einläd.
Bereits im Jahr 2012, trat die Band im Rahmen ihrer Europa Tour in Großerlach auf:

Schon damals wurde der VFRR auf den rechten Charakter der auftretenden Bands hingewiesen und gebeten das Konzert abzusagen.
Die Antwort des uneinsichtigen Vereinsvorsitzenden Nick Müller sagt eigentlich schon alles, aber lest selbst:

Hallihallo „autonome“ „antifa“ SHA,
zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich im Regelfall namenlose Anfragen ignoriere.

Wenn einen von Euch tatsächlich unser Programm, dessen Hintergründe und Antriebe oder die sehr schön ausgeprägte Meinungsvielfalt unserer Mitglieder jeden Alters, von 2J (jüngstes) – 72J (ältestes) und Interessensgebiete des Verein’s interessiert oder sich gar für unsere autonome (in ehrenamtlicher Arbeit, selbstfinanziert) Musik/Kunstschule (VFRR Akademie im VFRR Kunst- und Kulturzentrum) für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner aus finanziell und gesellschaftlich benachteiligten Familien oder Stand, angagieren möchte, kann er sich gern mit (richtigem) Namen vorstellen oder vielleicht sogar einen Termin vereinbaren und so wird er/sie? an alle Informationen kommen die er/sie? haben möchte, da wir immer sehr aufgeschlossen sind.

Da wir eine tatsächliche autonome und gegen Faschismus eingestellte Vereinigung sind, könntet Ihr ja Euch zum Beispiel ein wenig sozial angagieren z.B. in Form von Geldspenden, da wir uns nicht wie z.B. Club Alfa in SHA von dem System finanzieren lassen, von dem sich die Besucher und Mitglieder angeblich distanzieren.
Wenn Ihr also eine Geldspende für unser autonomes Projekt in Betracht zieht, stellen wir Euch auch gerne eine Spendenquittung aus, die er/sie/(noch?)namenlos sogar bei dem von ihm/ihr nicht gemochten System von der Steuer absetzen kann ;-)

Wenn Euch das Programm am 29.09. nicht zusagt ist das nicht so schlimm, denn wir sind ein sehr sehr vielseitiger Kunst- und Kulturverein. Der VFRR lebt seit nunmehr 10 Jahren absolute autonome Kulturvielfalt, bei uns gibt es im Musikbereich Blues, Freesessions, Stonerrock, Hardcore, die verschiedensten Arten von Metal (nunmal auch Blackmetal ;-) ), Keltische Klänge, Irish Folk, Reaggea, Rock ‚n‘ Roll, Punk, Doom, afrikanische Trommelgruppen, Didgeridoospieler.. uvm zu erleben
Im Kunstbereich haben wir Maler, Steinmetze, Feuerkünstler, Schnitzer, Fotographen, Graphikdesign uvm

Da wir Mitglieder aus 6 verschiedenen Nationen haben findet ein reger Kulturaustausch statt und oberstes Gebot ist dies alles mit einer Menge Spaß auszuleben. Also gebt Euch einen Ruck, wir sind über jede Spende dankbar, auf Anfrage ( nicht erwähnenswert, dass dies nur mit persönlicher Vorstellung geht ;-) ) schicke dann natürlich die Bankverbindung für’s Spendenkonto.

Da Ihr ja angeblich gutes tun wollt, gebe ich hier mal was zu Bedenken, da Ihr wohl sehr unwissend und ungebildet seid.
Automie zu leben bedeudet keiner Masse hinterher zu rennen, sich selbst zu bestimmen, das Leben selbst verstehen zu versuchen/lernen (ein guter Helfer dafür ist Kunst, z.B. als Musik mit absoluter Meinungsfreiheit und ohne politischem oder großkommerziellem Interesse), für ZENSURFREIE Medien (sitzen in „deutschen“ Zensurkomissionen doch Kirchenvertreter, Zentralrat der Juden und sehr fragwürdige Vertreter der noch fragwürdigeren „Antifa“) zu arbeiten und NICHT DAGEGEN!!!, sich selbst zu tragen ohne die ständige Hilfe eines großen Onkels (z.B. Onkel in Form von den Medien, die Ihr angeblich verachtet und den Kapitalismus erst möglich machen)
Vor Allem bedeudet Automie zu LEBEN (mit Freude an Vielfalt und Freigeistlichkeit) und sich nicht von übergeordneten Schreiberlingen aufhetzen zu lassen und sein Leben damit zu füllen gegen hier und gegen da zu sein. Mann Menschen!! Wenn Ihr Euch schon Autonom nennt, dann beschäftigt Euch mit Leben und Genesung!!! und zieht nicht das schöne Wort in den Dreck und widerspricht Euch nicht mit absolut faschistischen Vorgehensweisen die soviel wert sind wie z.B. Hartz IV

Mit freiheitlichen Grüßen

Nick Müller
1. Vorstand VFRR e.V.

Der 1.Vorstand des VFRR, Nick Müller:

Nick Müller ist selbst musikalisch aktiv und spielt in der Band Knaster.

Auch im Mitgliederverzeichnis auf der VFRR Homepage finden sich einschlägige Personen, zum Beispiel Heiko Gubelius, bekannt als Veranstalter von NSBM-Konzerten im Main-Tauber-Kreis unter dem Label “Torn your Ties“ [6] :

Kein Wunder also, dass der VFRR immer wieder NSBM-Konzerte durchführt.
Beispielsweise wiederholt mit der NSBM-Band Corpus Christii [7] :

Umso erschreckender, dass der VFRR im Juni diesen Jahres, anlässlich seines 15-Jährigen Bestehens, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Großerlach und diversen Unternehmen aus der Region, trotz seines rechten Charakters, einen historischen Handwerkermarkt organisieren konnte und anscheinend unbemerkt unter seinem kulturellen Deckmantel in der Öffentlichkeit agiert.

We are watching you!

Weitere Infos zur rechten Black Metal Szene in Ba-Wü:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/185333

[1] https://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/horna-finnland-bandbeschreibung/
[2] Christian Dornbusch, Hans-Peter Killguss: Unheilige Allianzen. Black Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus. Unrast Verlag, Münster 2005, ISBN 3-89771-817-0, S. 254.
[3] „Sombre Chemin“, Frankreich, Mitglied der NSBM-Vereinigung Pagan Front
[4] „Hammer“, Finnland, NSBM-Band: http://i40.tinypic.com/24zho93.jpg
[5] http://www.canadianassault.com/hornainterviewnew.htm
[6] https://www.facebook.com/mghgegenrechts/posts/1761295434084407
[7] https://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/corpus-christii-portugal-bandbeschreibung/



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